Wahrhaft nahrhaft: die Beschaffenheit der irischen Weiden.

Irische Weiden bieten unseren Rindern das ganze Jahr über frisches Gras, Klee und viele Kräuter – die perfekte Grundlage für die natürliche und nachhaltige Ernährungsweise, die unser Beef so besonders macht. Eine Farm verfügt mit durchschnittlich 32 Hektar fruchtbaren Boden durchschnittlich 80 Tiere. Dort bekommen sie genügend Auslauf in einer Landschaft, die weltweit die besten Begebenheiten für die Rinderhaltung besitzt.

Irisches Klima

Die grüne Insel bietet die besten klimatischen Bedingungen für ein ganzjähriges Wachstum der Weidepflanzen. Dank der geographischen Lage ist die Kombination aus Niederschlag, leichter Sonneneinstrahlung und milden Temperaturverhältnissen optimal für viel frisches Gras, weißen Klee und Kräuter.

Gras und Klee

Auf unseren Weiden befindet sich ein Mix aus frischem Gras, Weißklee und vereinzelt Kräutern. Die häufigste Grassorte ist „Perennial Ryegrass“ – zu Deutsch „Weidelgras“. Die Weide wird in klare Abschnitte gegliedert, damit die Rinder nacheinander von einem Abschnitt zum anderen rotieren können. Nur so kann ein mehrjähriges, kontinuierliches Graswachstum garantiert werden. Weißklee bindet zusätzlich Stickstoff aus der Atmosphäre und macht diesen für das Gras verfügbar.

Boden

In der Bodenschicht, direkt unter der Oberfläche, befindet sich die Grasnarbe. Hier finden die Wurzeln der verschiedenen Pflanzenarten ihren stabilen Halt. Kleintiere und Mikroorganismen hingegen verwerten bereits abgestorbene Pflanzenreste. Der ideale pH-Wert für ein gesundes Graswachstum liegt bei 6.3 – also nicht zu säurehaltig.

Weidemanagement

Durch regelmäßige Messungen und Kontrollen können unsere Farmer feststellen, welche Nährstoffe und wie viele davon in den Böden vorhanden sind. Ein kontinuierliches und organisiertes Weidemanagement gehört deshalb zu ihren Hauptaufgaben. Darunter fallen auch die unter Umständen nötige Nachsaat, das Düngen mit Gülle und das Zuführen von Stickstoff, Kalium und Phosphor.

Phosphor

Der Nährstoff Phosphor regt die Tätigkeit von Mikroorganismen an. Ein Großteil des im Boden vorhandenen Phosphors ist allerdings gebunden und kann nicht von Pflanzen aufgenommen werden. Die Phosphatverfügbarkeit im Boden ist vom pH-Wert abhängig, auf den man durch eine Kalkung Einfluss nehmen kann.

Kalium

Kalium fördert die Nährstoffaufnahme, Photosynthese und Wachstumsrate der Weidepflanzen. Darüber hinaus sorgt der Stoff nach der Aufnahme für eine bessere Stabilität der Pflanzenstängel, was die Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit und Kälte verbessert.

Kalk

Das Kalken des Bodens beeinflusst seinen pH-Wert, regt die Freisetzung von Stickstoff an und macht Phosphor, Kalium, Kalzium und Schwefel verfügbarer für Pflanzen. Dies wirkt sich positiv auf die Wachstumsrate von weiß-blühendem Klee aus. Darüber hinaus fördert es die mehrjährige Beständigkeit von Weidelgras und Klee in der Grasnarbe.

Erlebe die grüne Insel
aus einer neuen Perspektive.

Jane | Farmer

Das Geheimnis unseres milden Klimas.

Jane | Farmer

Unser gutes Beef ist natürlich nicht nur unser alleiniger Verdienst. Einen ganz großen Teil trägt das milde Klima dazu bei. Und für dieses ist der Golfstrom verantwortlich.

Die insgesamt 10.000 Kilometer lange Strömung kommt direkt vom Äquator und ist extrem wichtig für das Wetter in Europa. Wie das funktioniert, erfahren Sie in unserer Infografik.